Fahrplanauskunft für Sehbehinderte

Übergabe des SPNV Positionspapiers an StM Bernreiter

Die Verbundlandkreise und -städte des MVV haben am 20. Januar 2026 die zweite Fortschreibung ihres SPNV?Positionspapiers an Staatsminister Bernreiter übergeben.

Das Papier macht deutlich, wie kritisch die Lage im Schienenverkehr geworden ist: Überlastete und sanierungsbedürftige Infrastruktur, hohe Störanfälligkeit und ein massiver Modernisierungsrückstand gefährden langfristig die Attraktivität des ÖPNV. Da der Bahnknoten München das Rückgrat des Schienenverkehrs in Südbayern bildet, fordern die Kommunen eine konsequente Priorisierung des Schienenausbaus sowie eine schnelle Weiterplanung und Umsetzung der bereits definierten Maßnahmen.

Die Landkreis- und Stadtvertreter dringen zudem auf eine staatlich?kommunale Projektgruppe, ein gemeinsames Zielkonzept mit priorisierten Maßnahmen sowie die rasche Einbettung des Digitalen Bahnknotens München in die Digitale Schiene Deutschland. Nur durch entschlossenes und koordiniertes Handeln könne die Leistungsfähigkeit des Schienennetzes wiederhergestellt und die Chancen des Infrastruktur?Sondervermögens effektiv genutzt werden.

Die vollständige Studie steht hier zum Download bereit.

Gruppenbild Landräte und Oberbürgermeister der Verbundlandkreise und -städte im MVV bei der Übergabe des Positionspapier mit Verbesserungsvorschlägen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV)

von links: Landrat Otto Lederer (Rosenheim), Landrat Stefan Löwl (Dachau), Landrat Thomas Eichinger (Landsberg am Lech), Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Landrat Christoph Göbel (München), Landrat und Sprecher der MVV-Verbundlandkreise Robert Niedergesäß (Ebersberg), MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch, Landrat Maximilian Heimerl (Mühldorf a. Inn) und Landrat Josef Niedermaier (Bad Tölz-Wolfratshausen) (Quelle: StMB)